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Im Tauchaer Ortsteil Dewitz steht auf einer kleinen Anhöhe die aus Feldsteinen
gebaute Martin-Luther-Kirche. Rund um die schlichte Kirche befindet sich der Friedhof.
Er ist von einer Feldsteinmauer umgeben.
Schon
aus dem 13. Jahrhundert stammt diese romanische Anlage und ist seitdem
unverändert.
In der Abbildung links ist der Grundriss zu sehen:
In
östlicher Richtung befindet sich die halbkreisförmige Apsis, dieser
folgt ein rechtwinkliger Altarraum. |
Auf
der nördlichen Seite schließt sich an den Altarraum die Sakristei an.
Sie ist in der Tonne überwölbt.
Dem Altarraum folgt ein breiteres
Kirchenschiff und abgeschlossen wird das Ensemble vom gedrungenen Westturm der
Kirche, in dem gleichzeitig der Eingangsbereich zu finden ist. |
Von
den ursprünglich drei Glocken sind noch zwei vorhanden. Die große
ist 83 cm hoch und hat einen Durchmesser von 1 m, die zweite ist 43 cm
hoch und hat einen Durchmesser von 84 cm. Neben dem Wappen der Stadt Leipzig
trägt sie folgende Inschrift: |
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Im
Innern der Kirche finden wir eine eingeschossige Westempore, auf der auch die Orgel eingebaut ist. Der Orgelbauer ist unbekannnt, auch die genaue Bauzeit. Vermutlich ist sie um
1800 entstanden.
Sie ist einmanualig und hat 7 Register.
Sie
wurde 2007 restauriert und ist nun wieder im originalen Farbton zu sehen.
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  Aus
dem 16. Jahrhundert sind zwei 47 cm hohe Bronzeleuchter mit 3 Knaufen,
die noch heute den Altar schmücken.
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Schmuckstück
der Kirche ist eine polygonale Kanzel mit der gemalten Darstellung von
Moses mit den Gesetzestafeln und Christus als Weltenrichter. Die Entstehungszeit
der Kanzel liegt um 1650. Sie ist aus der Kirche Kulkwitz-Knautnaundorf nach Dewitz
gekommen.
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Dass wir die Kirche heute
wieder in ihrer alten Schönheit sehen und nutzen können, ist vielfältigen Sanierungsarbeiten in den letzten Jahren
zu verdanken. |
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Auch in der Zeitung der Sächsischen Landeskirche "Der Sonntag" 08/2011 vom 20.02.2011 fand die Dewitzer Kirche Erwähnung: