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Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde

St. Moritz Taucha
 
 
 

Gemeindegruß

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Leserinnen und Leser,

Zeitdas Titelbild ist Programm – nicht nur für den ökumenischen Gottesdienst bzw. die Andacht auf dem Markt zum Stadtfest. In diesem Bild verbinden sich zwei wesentliche Inhalte: Ökumene, d.h. die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Konfessionen unserer Stadt und zum anderen der Grund unseres Glaubens: Jesus Christus, das Licht der Welt.

Das Thema der Andacht auf dem Markt zum Stadtfest lautet: Strahlen brechen viele aus einem Licht. Dieses Thema nimmt Aussagen eines Liedes auf, die sehr gut zu unserem Miteinander als Christen hier in Taucha passen. Denn wir leben schließlich alle – gleich welcher Konfession – davon, dass wir von Christus Licht empfangen, um selbst für andere Menschen Licht sein zu können. Damit wir uns dessen bewusst werden und gleichzeitig auch anderen deutlich machen können, was daraus für unser Zusammenleben für Segen wachsen kann, wollen wir dies gemeinsam mit Christen aus der katholischen und neuapostolischen Kirchgemeinde mit Musik, Gesang, Gebet, Anspiel und Verkündigung zum Ausdruck bringen.

Je mehr an diesem Gottesdienst aus unseren Gemeinden teilnehmen, desto besser wird uns dies gelingen. Im Lied heißt es: Dienste leben viele aus einem Geist, Geist von Jesus Christus. Kommen sie also selbst und bringen Sie sich ein – wenigstens beim Singen – und bringen Sie auch noch möglichst viele andere mit, damit auch die Aussage der letzten Strophe für die Stadtfestbesucher deutlich wird: Glie der sind es viele, doch nur ein Leib. Wir sind Glieder Christi.

Möge es uns aber nicht nur an diesem Sonntag gelingen auch der dritten Strophe Ausdruck zu verleihen: Gaben gibt es viele, Liebe vereint. Liebe schenkt uns Christus. Denn darauf kommt es nicht nur zu besonderen Veranstaltungen an, dass wir die Liebe Christi in uns tragen und seine Gaben für andere Menschen einsetzen – für gelingendes Miteinander der Konfessionen, aber auch für die Bewohner dieser Stadt. Denn das Beste einer jeden Stadt ist Christus und nur diejenigen die ihn kennen und lieben, können das Gesicht dieser Stadt nachhaltig positiv für die Zukunft prägen. Wir können anderen Menschen zeigen, wieviel Freude es bereitet, in einer christlichen Gemeinschaft zu leben, wo man füreinander da ist.

Unsere Stadt und Gesellschaft braucht nicht nur einen Bebauungsplan, der alle sozialen Belange berücksichtigt, um zukunftsfähig zu sein, sondern Menschen die zeigen wie bereichernd ein Leben für und mit anderen ist. Achtung und Wertschätzung auch des Andersdenkenden bzw. -geprägten kommt nicht von allein. Es muss eingeübt, ja vorgelebt werden. Dies geht aber dann am besten, wenn man gleiche Grundlagen hat und Entwicklung als Entfaltung der Zweige ein und desselben Stammes versteht.

Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus. Strahlen brechen viele aus einem Licht und wir sind eins durch ihn. Wie schön wenn wir dies nicht nur miteinander singen, sondern auch leben könnten!

Ihr Pfarrer C. G. Edelmann

 

 

 

 
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